RITTERVERLAG
Verlag für Kunst und Literatur


Antiquarische Bücher

Irmgard Bohunovsky-Bärnthaler (Hg.)

Die einfachen Dinge des Lebens

ISBN: 978-3-85415-467-9
Buchpreis: € 15.90
304 Seiten, brosch., SW-Abb., März 2011

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Die einfachen Dinge des Lebens? Wenn man so in die Finanz- und Wirtschaftswelt schaut und die Antworten der Politik darauf hört, kommt alles sehr kompliziert daher. Nicht einmal die Akteure scheinen sich da noch auszukennen. Unser eigenes Leben ist kompliziert geworden, aus ihm steigen wir in Urlaubsformen um, die uns ein „einfaches“ Leben ermöglichen, wir wollen es überschaubar haben. 

Die Politik kommt in ihren populistischen Formen diesem Bedürfnis entgegen, selbst die Medien meinen, komplexe Zusammenhänge einfach und eben auch vereinfacht darlegen zu müssen. Um der Kompliziertheit gewachsen zu sein, bedarf es offenbar eines hoch entwickelten Abstraktionsvermögens. Wir wollen ein gutes Leben, in das wir alle unsere Sinne einbringen können, wir möchten einfach leben – heißt das auch, wir wollen einfach leben? Man kann nicht einfach davonlaufen und wie Hans im Glück in eine Märchenwelt gehen, in der alles so einfach scheint. Vom Kinderkriegen bis zum Sterben ist nichts mehr einfach, und wenn es im Leben auf die einfachen Dinge drauf an kommt, schließt das offensichtlich die Frage nicht aus: Warum einfach, wenn`s auch kompliziert geht? 

Mit Beiträgen von: Hans Bertram, Familie und Liebe; Susanne Düchting, KünstlerInnen packen mit an: Dienstleistungen aller Art; Michael Fleischhacker, Les horribles simplificateurs, Vom Durchblick des Journalisten auf eine nicht einfache Welt; Konstanze Fliedl, Der Tisch: philosophische und literarische Beispiele; Johannes Grabmayer, Die einfachen Dinge des Lebens im Mittelalter: eine kulturelle Betrachtung; Ludwig Jäger, Ist die Liebe nur ein Wort? Über die Bedeutung der Gefühle; Gudrun Körner, Im Einfachen das Große sehen – Die Welt im Blick; Robert Pfaller, Wofür es sich zu leben lohnt; Manfred Prisching, Warum uns die einfachen Dinge nicht genügen; Peter Strasser, Eine roh gezimmerte Bank – Die einfachen Dinge des Lebens; Wolfgang Ullrich, Schwierigkeiten beim Lob des Einfachen 


Irmgard Bohunovsky-Bärnthaler

Irmgard Bohunovsky-Bärnthaler Geb. in Tarvis, Italien. Studium in Wien und Mainz. 1964 Promotion;
1966 Dr.-Leopold-Kunschak-Preis für Geschichte und Organisation der Vaterländischen Front, erschienen 1972 im Europa-Verlag
1965 bis 1971 Leitung des Kulturamtes der Stadt Klagenfurt
1971 bis 1975 journalistische Tätigkeit bei der EWG in Brüssel
1979 Gründung der Galerie Carinthia;
Wissenschaftliche und publizistische Tätigkeit, Schwerpunkt Kulturpolitik.


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