RITTERVERLAG
Verlag für Kunst und Literatur


Antiquarische Bücher

Peter Baum

Werner Berg - Die Skizzen

ISBN: 978-3-85415-095-4
Buchpreis: € 29.00
272 Seiten, 14 Farb- und 170 SW-Abbildungen, broschiert, erschienen 1991

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Aus etwa A5 grossen Zeichenblöcken, die Werner Berg stets mit sich zu tragen pflegte, stammen die hier vorliegenden Studien und Skizzen, in denen der Künstler alles festhielt, was ihn, der in Bildern zu denken und zu reagieren gewohnt war, interessierte: die Menschen seiner Umgebung, des Kärntner Unterlandes, oder auch die Landschaft selbst.

In diesem Buch wird der enge Zusammenhang von Zeichnung und Malerei aufgezeigt. Evident wird, wie sehr es Werner Berg verstand,die kompositionellen Bedingungen eines grösseren Gemäldes schon in der intimen Struktur der kleinformatigen Zeichnung zu erfassen. Viele seiner Skizzen führen daher direkt und unmittelbar zum Bild, das in formaler Hinsicht, in seinen Gewichten und der Spannung der Komposition vorgegeben war und demzufolge nur noch neu definiert werden mußte. (Peter Baum)

Die hier wiedergegebenen Zeichnungen stellen einen signifikanten Querschnitt von den frühen dreißiger bis in die achtziger Jahre dar.

Salzburger Nachrichten, W.Th.:

Durch Werner Bergs Bilder seien ihm das Land und die Leute nähergerückt, schrieb Max Frisch an den Maler auf dem Rutarhof in der Nähe von Bleiburg. Tatsächlich haben die herbe, weite und doch rigoros begrenzte, zutiefst melancholische Landschaft von Unterkärnten im Jahresreigen und die markanten Menschentypen in Werner Bergs Bildern gültigen Ausdruck gefunden. Der Betrachter dieser Bilder kann am Beispiel der bläulich schimmernden Wiesen sehen, wie kalt hier die Winter sind, so daß sich die Menschen nur dick eingehüllt und mit eingezogenem Kopf ins Freie wagen können. Berg verstand es, Menschen und Tiere in reizvoller Pointierung darzustellen. ... Peter Baum ediert ein Kompendium, das zeigt, wie groß von den Anfängen in den frühen dreißiger Jahren an die Bedeutung der Skizze für Werner Bergs Malerei gewesen ist. Es zeigt sich, dass der Maler, der auf seinen Ausflügen stets ein Skizzenbuch bei sich trug, von vornherein genau kalkulierend vorging. Baum spricht von "Partituren", in denen Raumaufteilung und Spannungsverhältnisse bereits fixiert sind. .... Das Buch ist ein nachdrücklicher Hinweis auf den bedeutenden Künstler.