RITTERVERLAG
Verlag für Kunst und Literatur


Kunstkataloge, Monographien, Künstlerbücher

Cornelius Kolig

Das Paradies. Die Bedienungsanleitung

ISBN: 978-3-85415-499-0
Buchpreis: € 50.00
904 Seiten, 2212 Farbabb., Hartband mit SU., Sept. 2013

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Das Paradies, ein von Cornelius Kolig errichtetes 5.000 m2 großes museales Areal, ist als Gesamtkunstwerk angelegt. Die gesamte Anlage mit ihren Gebäuden hat Kolig konzipiert und mit seinen Werken ausgestattet. Der Künstler malt, zeichnet, konstruiert und erfindet seit Jahrzehnten Objekte, die instrumentellen Charakter haben und zum Gebrauch gedacht sind. Seine Maschinen und Vorrichtungen dienen als Reizspender, denn sie tangieren immer einen oder mehrere Sinne im Umgang mit diesen Geräten und versprechen eine utopische Beglückung zwischen Erotik und Technik. 2004 erschien das Buch An den Klon, das als Nachschlageband die gezeichneten Entwürfe und schriftlichen Anleitungen zu seinen nicht realisierten Objekten enthält und deren Umsetzung er an imaginäre Kunstarbeiter delegiert hat. Mit dem realisierten Teil des Paradieses befaßt sich die jetzt veröffentlichte umfangreiche Bedienungsanleitung, die Werkcharakter hat. Sie beschreibt die Wartung und Nutzung der baulichen Anlage und der in ihr verwahrten Objekte. Die beiden Buchprojekte zusammen bilden die „Bibel“ des Paradieses.

... Koligs vergoldete Kofhaufenformen, die sich zu Preisverleihungen als Siegerkranz eignen, machen, wie die Furzkanonenklänge zu seinen Metamorphosen im paradiesischen Kunstgarten, die Person und ihre Produkte nicht einfach konsumierbar. Vom Schattenmalen über Fruchtbarkeit und Vanitas bis zur Katharsis sind aber alle wichtigen Affektgesten künstlerischer Manifestation von ihm durchwandert, scheinbar nur ohne Suche nach dem Gral.
(Brigitte Borchhardt-Birbaumer, in: Wiener Zeitung, Extra, vom 25. 1. 2014)

Cornelius Kolig

Cornelius Kolig Cornelius Kolig, geb. 1942 in Vorderberg/Kärnten. Objektkünster, Plastiker, Graphiker. 1960-65 Akadamie der bildender Künste Wien (J. Dobrowsky, M. Weiter). "Röntgengraphik" und "Röntgenplastik". 1972 Biennale in Venedig; Graphik-Biennale Tokio. 1973 Graphik-Biennale Laibach, 1975 Biennale Sao Paulo; Beginn der Arbeit an "Reizspendern"; 1980 Baubeginn des Paradies


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