Gerhard Jaschke

wie nie danach. An- bis Zusätze

Preis: 27,00

Enthält 10% MwSt.
zzgl. Versand
Lieferzeit: derzeit nicht lieferbar

ca. 200 Seiten, brosch., Frühjahr 2022


Der Band knüpft konzeptionell an Gerhard Jaschkes Bücher
„Gemischte Freuden“ und „Geliehene Leben“ an: Betrachtungen,
Lektürenotizen, Vorgefundenes, Erinnerungen eines Kunst- und
Literaturbegeisterten, der sich selbst als „Kind der Wiener Gruppe“
bezeichnet und seit den 1970er Jahren als Vermittler und zentraler
Akteur der österreichischen Neoavantgarde wirkt. Mit ungebrochener
Verve leisten Jaschkes sprachkünstlerische Mittel Widerstand
gegen die Rücksichtslosigkeit der „Schnellstlebigen“ und gegen
eine zunehmend infantile Medienwelt. Lebensphilosophische und
andere Zitat-Perlen wirbeln den sprachlichen Einheitsbrei aus der
Flimmerkiste auf, und aus deren Binsen lässt Jaschke anagrammierende
Lautgedichte sprießen. Im Gefühl, nicht nur pandemiebedingt
an den Fußboden seiner Wohnung angeschraubt zu sein, geht der
Autor dem Einfluss von täglich mehrstündigem Fernsehkonsum
auf das Denken und ein Leben ohne Erleben nach. Im Rhythmus
des Umschaltens improvisiert er aus schalem Aufgeschnappten
anarchisch-pointierte Wort- und Satzkreationen. Gerhard Jaschke
veredelt heutigen TV-Sprech in Rapper-Manier zu Kabinett-Stücken
„zustands-befreiender“ Poesie!


Gerhard Jaschke

* 1949 in Wien, lebt als Autor und Herausgeber
der Zeitschrift und Edition Freibord in Wien.

Studium der Rechtswissenschaften und seit
1970 als freier Autor tätig.
1986-2009 Dozent für Literaturgeschichte an der Akademie der bildenden Künste in Wien.

Gerhard Jaschke publizierte rund 60 Einzeltitel und erhielt zahlreiche Anerkennungen und Preise.

Foto: ©Ingrid Wald

Bisher erschienene Titel im Ritter Verlag:

Newsletter Anmeldung

Shopping cart
There are no products in the cart!