Peter Pessl

DER TEMPEL DER LU, Aufzeichnungen aus dem Himalaya, Teil 4

ISBN: 978-3-85415-495-2

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144 Seiten, mit Autorenzeichnungen, brosch., erschienen 2013


Peter Pessls wucherndes Textwerk, das kurze Erzählungen, Berichte, Gedichte, Sprüche, essayistische Bruchstücke, ein Epyllion und ein „traumhaftes“ Quellenregister mit zahlreichen Zeichnungen des Autors vereint, erzählt – abgesehen vom Reisebeginn in Kathmandu und einer Pilgerfahrt zur Quelle des Ganges – einzig von einem Besuch im Tempel der Lu (Wassergeister) während eines Sommertages, inmitten des von den chinesischen Besatzern beherrschten und, in seiner ursprünglichen Form, weithin zerstörten Lhasa.
Begleiter des Erzählers sind der als flackernde Traumfigur in Erscheinung tretende englische Lyriker, Erzähler und Essayist Edgar Allan Poe, Türöffner der literarischen Moderne, und eine ebenso greifbare wie ungreifbare gelbe Dakini namens Vetali, eine „Luftgängerin“, die den Raum, den wir gemeinhin Wirklichkeit nennen, durchquert und als weibliches Schöpfungsprinzip einen „Welttext“ anregt, der Kategorien wie „außen“ und „innen“, „real“ und „irreal“, „Traum“ und „Wirklichkeit“ aufhebt mittels einer Sprache, die, vom Autor als „innerste Wesenssprache“ aufgefasst, die flüchtigen, endlos wandelbaren, durch und durch illusionären Dinge und Wesen zum Klingen bringt.


Peter Pessl

* 1963 in Frankfurt am Main,
aufgewachsen in der BRD und in Österreich,

seit 1984 freier Autor, schreibt Prosa und Stücke für Radioproduktionen.

Peter Pessl lebt derzeit in Wien und im Südburgenland.

Bisher erschienene Titel im Ritter Verlag:

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